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Ceremonial Grade Matcha ist die höchste Qualitätsstufe von Matcha. Doch leider wird nicht selten einfaches oder sogar minderwertiges Grünteepulver als Ceremonial Grade Matcha verkauft. Das Problem: Ceremonial Grade ist kein geschützter Begriff. In diesem Artikel erfährst Du, woran Du echten hochwertigen Matcha erkennst, von der Beschattung und Ernte bis zum Mahlen auf traditionellen Granitmühlen. Wir erklären die Qualitätsmerkmale japanischer Teemeister der Urasenke oder Omotesenke Teeschulen sowie dokumentierte Standards der ISO/TR 21380 und zu nachhaltigem Teeanbau gemäß FAO GIAHS.
Autor: Jochen Meyer,
Apotheker & Mitgründer von
VERY MATCHA
Mehr über den Autor
Ceremonial Grade Matcha gilt als die feinste Form japanischen Grüntees. Hergestellt wird er aus den feinsten Trieben beschatteter Teepflanzen im Frühling, zu Tencha weiterverarbeitet wird er ohne bittere Stängel und Blattrippen traditionell auf Granitmühlen langsam vermahlen. Nur so entsteht der leuchtend grüne, weiche und umami-reiche Tee, mit seiner einzigartigen Wirkung auf Körper und Geist, der in der japanischen Teezeremonie (茶道, sadō) verwendet wird.
Achtung: "Ceremonial Grade" ist kein geschützter Begriff. Viele Matcha-Pulver, die als Ceremonial Grade verkauft werden, sind kein echter Matcha. Zwischen Matcha und einfachem Grüntee-Pulver liegen Welten, was Geschmack und Wirkung betrifft. Dieser Artikel zeigt, wie Du den Unterschied erkennst und welche Kriterien japanische Teemeister wirklich anlegen.
Wenn Du Matcha besser verstehen willst, findest Du hier die wichtigsten Qualitätsmerkmale, Inhaltsstoffe und Tipps für den Kauf und die Zubereitung.
Wie man ganz allgemein hochwertigen Matcha erkennt und worauf Du beim Kauf achten solltest, erfährst Du im Matcha-Kauf-Ratgeber.
Die japanische Teezeremonie (chanoyu, auch sadō) wurde im 16. Jahrhundert maßgeblich von dem großen japanischen Teemeister Sen no Rikyū mit den vier Grundprinzipien 和 (Wa), 敬 (Kei), 清 (Sei) und 寂 (Jaku) geprägt:
Aus dieser Tradition entwickelte sich auch der Anspruch an den verwendeten Matcha: feinster, beschatteter, aus Tencha auf Granitmühlen gemahlener Tee aus erster Ernte für Usucha (dünner Tee) und Koicha (dicker, pastenartiger Tee).
Sen no Rikyūs Nachkommen begründeten später die drei bis heute einflussreichsten Teeschulen Japans. Die Urasenke, Omotesenke und Mushanokōjisenke liegen alle in Kyoto auf dem historischen Gelände von Rikyūs einstigem Anwesen nahe dem Daitoku-ji-Tempel und werden bis heute von Nachkommen der Sen-Familie geführt.
Die Teeschulen empfehlen keine Handelbezeichnungen wie "Ceremonial Grade" sondern nennen Merkmale, die der Zeremonie würdig sind: ein klarer, reiner Duft, ausgeprägtes Umami ohne harsche Bitterkeit, sehr feines Pulver (Steinmühle) und Tencha-Herstellung als Grundlage. Technisch deckt sich das mit der Definition der ISO/TR 21380:2022: Matcha ist das fein gemahlene Pulver aus beschattet gewachsenem Tencha (nach dem Entfernen von Rippen und Stängeln), traditionell in Granitsteinmühlen vermahlen.
Wir hatten das Glück, die Urasenke-Schule in Kyoto persönlich zu besuchen. In einem Gespräch mit einem Teemeister wurde uns schnell klar: Für ihn ist Matcha kein Produkt, sondern ein Teil eines Rituals. Ausdruck von Respekt, Form und Ruhe. Diese Haltung spürt man bei gutem Matcha mit jedem Schluck.
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Ceremonial Grade Matcha ist ein Matcha allerhöchster Qualität, der sich pur genießen lässt. Also nicht als Matcha Latte, sondern nur mit Wasser, ohne Milch und ohne Zucker.
Alle Merkmale eines Ceremonial Grade Matcha auf einen Blick:
Du willst Matcha wirklich verstehen? Unsere große Übersicht Matcha Tee - Wirkung, Zubereitung, Gesundheit führt Dich durch alles Wichtige auf einen Blick.
Einfaches Grünteepulver sieht auf den ersten Blick aus wie Matcha. Ist es aber nicht. Diese Pulver stammen meist aus nicht beschatteten Teesträuchern. Ohne Beschattung bildet die Pflanze weniger Chlorophyll und L-Theanin. Dadurch fehlt das weiche Umami, die Wirkung ist flach, der Geschmack wird schnell bitter oder grasig.
Auch die Verarbeitung ist deutlich einfacher. Statt die Blätter zu Tencha zu verarbeiten (also Stängel und Blattrippen zu entfernen), wird das ganze Blatt vermahlen. Bitterstoffe und Fasern bleiben erhalten. Gemahlen wird nicht traditionell, sondern industriell - in Kugelmühlen oder Jet-Mills. Das Ergebnis: ein Pulver mit flacher Farbe, sandiger Textur (oder auch zu fein und gleichförmig) und manchmal metallischem Nachgeschmack.
Hinzu kommt: Es werden einfache, ertragreiche Cultivare verwendet, die in großen Mengen angebaut werden. Geschmackliche Tiefe oder Eleganz? Fehlanzeige.
Echter Matcha wird mit großer Sorgfalt angebaut und verarbeitet. Wochen vor der Ernte werden die Teepflanzen beschattet. Das steigert den Chlorophyll- und L-Theanin-Gehalt. Dadurch entsteht die typische intensive grüne Farbe, das sanfte Umami und die angenehm ruhige Wirkung.
Als wir das erste Mal zur Teeernte in Wazuka waren (einem der bekanntesten Anbaugebiete Japans, wo der berühmte Uji Matcha angebaut wird), zwischen hügeligen Teeplantagen, Handarbeit und Dampfgeruch wurde uns klar: Echten Matcha erkennt man nicht nur an Farbe und Geschmack oder im Labor, sondern vor allem an der Liebe und Sorgfalt die in jeden einzelnen Arbeitsschritt fließt.
Die Aminosäure L-Theanin ist einer der Hauptinhaltsstoffe von echtem Matcha, die erst durch die Beschattung vermehrt gebildet wird. Die Vorteile von L-Theanin in Matcha sind vielfältig. L-Theanin ist einerseits verantwortlich für den typischen Umami-Geschmack. Gleichzeitig ist L-Theanin eine Substanz mit einzigartigen Effekten auf unseren Körper. L-Theanin reduziert Stress, senkt den Cortisol-Spiegel, hat beruhigende Wirkung auf die Gedanken und verbessert Konzentration und Aufmerksamkeit.
Was die Unterschiede für Geschmack und Wirkung bedeuten, erfährst Du in unserem Beitrag Matcha Koffein: Gehalt, Wirkung und Vergleich zu Kaffee
Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet und zu sogenanntem Tencha verarbeitet. Das heißt: Alle harten Blattrippen und Stängel werden entfernt. Nur das zarte Blattfleisch bleibt. Dieses wird langsam in Granitsteinmühlen gemahlen. Eine einzige Mühle produziert dabei kaum mehr als 30 Gramm pro Stunde - Qualität braucht Zeit.
Tencha vs. Matcha auf einen Blick
| Tencha | Matcha | |
|---|---|---|
| Japanisch |
碾茶
|
抹茶 |
| Bedeutung | "Tee zum Mahlen" | "gemahlener Tee" |
| Blattfleisch, befreit von bitteren Stängeln | feinstens vermahlener Tencha | |
| Verwendung | Vorstufe | Endprodukt |
| Herstellung | überwiegend in Teefarmen | überwiegend in Teefabriken |
Für hochwertigen Matcha werden spezielle Cultivare wie Saemidori, Okumidori, Gokou oder Asatsuyu verwendet. Sie sorgen für ein fein abgestimmtes Aromaprofil mit Süße, Tiefe und Eleganz.
Nur wenn alle diese Punkte erfüllt sind, handelt es sich um echten Matcha.
Matcha ist mehr als nur gemahlener Tee. Vor allem echter Ceremonial Grade Matcha enthält eine beeindruckende Konzentration bioaktiver Inhaltsstoffe - aber auch potenzielle Risiken durch Schadstoffe. Hier ein Überblick über die wichtigsten Stoffe, auf die es ankommt:
Matcha enthält etwa 30-35 mg Koffein pro Gramm Pulver. Das entspricht etwa einem Espresso - aber mit anderer Wirkung: Durch die Kombination mit L-Theanin wirkt das Koffein sanfter, klarer und länger. Keine Nervosität und Koffein-Crash wie bei Kaffee.
Mehr zur Wirkung von Koffein & Theanin
L-Theanin ist eine Aminosäure, die fast ausschließlich in beschatteten Grüntees wie Matcha vorkommt. Sie fördert Alphawellen im Gehirn, wirkt stressmindernd und fördert Konzentration. Je besser der Matcha, desto höher in der Regel der L-Theaningehalt.
Chlorophyll ist nicht nur für die intensive Farbe verantwortlich - es gilt auch als starkes Antioxidans. Durch die wochenlange Beschattung vor der Ernte ist Ceremonial Matcha besonders reich daran. Günstige Pulver sind oft matt, gräulich, heller oder gelblich.
Matcha enthält EGCG (Epigallocatechingallat) - das bekannteste und am besten untersuchte Catechin. Es schützt die Zellen, unterstützt den Stoffwechsel und wirkt entzündungshemmend. Allerdings: Mehr Catechine bedeuten nicht immer mehr Wirkung - entscheidend ist das Zusammenspiel mit anderen Stoffen.
Guter Matcha stammt aus kontrolliertem Anbau und wird regelmäßig auf Schadstoffe geprüft. Leider trifft das nicht auf alle Produkte zu. Folgende Stoffe können problematisch sein:
Wir lassen unsere Produkte freiwillig auf diese Stoffe analysieren. Mehr dazu findest Du hier: Matcha ohne Aluminium: Worauf Du achten solltest
Diese Qualität entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis von Handwerk, Erfahrung und Sorgfalt in jedem Produktionsschritt.
Ceremonial Matcha Preisvergleich: Ceremonial Grade Matcha ist kein Massenprodukt. Echte Qualität hat ihren Preis, der sich zwischen 30 € und 100 € für 30 g bewegt. Für authentischen japanischen Matcha aus erster Ernte, sortenrein (z. B. Okumidori), als Tencha verarbeitet und frisch vermahlen, solltest Du mit mindestens 30 Euro für 30 g rechnen. Günstigere Produkte stammen oft aus Massenproduktion, enthalten minderwertige Blattteile oder sind gar kein echter Ceremonial Matcha.
Achte beim Vergleich nicht nur auf den Preis, sondern auf Herkunft, Cultivar, Erntezeitpunkt und Vermahlung. Nur so erkennst Du den Unterschied zwischen echtem Premium-Matcha und hübsch verpacktem Pulvergrün.
Unser CEREMONY Matcha erfüllt genau diese Anforderungen. Er stammt aus Kagoshima, wird aus 100 % Tencha, dem Cultivar Okumidori hergestellt und in Granitsteinmühlen vermahlen. Ohne Umwege. Ohne Kompromisse.
Guter Matcha entfaltet sich erst in der richtigen Zubereitung. Die Teezeremonie kennt nur zwei Methoden, Usucha und Koicha.
Für Usucha verwendest Du 1 bis 2 Gramm Matcha und 60 bis 80 ml Wasser mit etwa 75 bis 80 Grad. Mit einem Chasen schlägst Du den Tee in schnellen W Bewegungen schaumig auf. Der Schaum soll feinporig, cremig und stabil sein.
Versandkostenfreie Erstbestellung
Probiere jetzt echten japanischen Matcha versandkostenfrei mit dem Gutscheincode TRYMATCHA (Aktion bis Ende April).
Koicha wird mit 4 bis 5 Gramm Matcha und nur 20 bis 40 ml Wasser zubereitet. Statt aufzuschlagen, verrührst Du das Pulver langsam mit dem Chasen bis eine dichte, glatte pastenartige Flüssigkeit entsteht.
Du kannst Matcha ganz einfach ohne Besen zubereiten, z.B. im Shaker, mit einem Milchaufschäumer, oder sogar leeren Marmeladen-Gläsern.
Für Cold Brew gibst Du 2 Gramm Matcha mit kaltem Wasser in eine Flasche. Gut schütteln. Direkt genießen. Hier gehts zur Cold Brew Matcha Anleitung
Auch für Matcha Latte eignet sich Ceremonial Grade. Bei nur zwei Zutaten ist Milch kein Kaschierungsmittel, sondern Geschmacksverstärker: Das volle Aroma eines guten Matcha kommt mit Milch erst richtig zur Geltung. Wer täglich Matcha Latte zubereitet, hat mit unserem Barista Matcha ein Pulver mit kräftigem Geschmack, speziell für die Zubereitung mit Milch. Exklusiver ist die Zubereitung mit Ceremonial Grade:
Ein einfacher Trick, um die Qualität der Vermahlung zu testen: der Strichtest.
Dazu streichst Du eine kleine Menge Matcha mit dem Finger auf ein weißes Blatt Papier. Je länger, dichter und gleichmäßiger der grüne Strich ist, desto feiner und regelmäßiger wurde der Matcha gemahlen.
Ein echter Ceremonial Matcha ergibt einen samtigen, fast schimmernden Strich - ohne Lücken, ohne Klümpchen.
Guter Matcha riecht nicht neutral. Und schon gar nicht unangenehm.
Halt die Nase über das Pulver. Achte auf folgende Noten:
Ein gut trainierter Teemeister erkennt an der Nase sofort, ob ein Pulver für die Zeremonie geeignet ist. Und genau das kannst Du auch lernen.
Vertrau Deiner Nase. Fehlnoten sind ein klares Warnsignal.