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Matcha Tee ohne Aluminium? Darauf musst Du achten

Gibt es Matcha ohne Aluminium?

Aluminium in Matcha sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Teepflanzen nehmen von Natur aus mehr Aluminium aus dem Boden auf als andere Pflanzen. Deshalb ist ein erhöhter Aluminium-Gehalt von Grüntee und besonders Matcha Tee nicht ungewöhnlich.

Aber wie groß ist das Problem wirklich? Ist Dein täglicher Matcha Latte gesundheitsschädlich? Wir beantworten die Frage aus pharmazeutischer Sicht.

Seitdem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Jahr 2019 einzelne Matcha-Proben mit sehr hohen Aluminiumwerten (bis zu 2350 mg/kg) untersucht hat, wird in Deutschland immer wieder über das Thema berichtet. Allerdings betont das BfR selbst, dass die Datenlage dünn ist und nur sehr wenige Proben getestet wurden.

Wie schädlich ist Aluminium?

Japan ist eines der Länder mit dem weltweit höchsten Grüntee-Konsum. Gerade Sencha und Matcha, die aus den Teeblättern gewonnen werden, enthalten natürlicherweise Aluminium. Trotz jahrhundertelangem, intensivem Teekonsum gibt es in Japan keinerlei Hinweise auf gesundheitliche Probleme, die mit Aluminium aus Tee in Verbindung gebracht werden könnten.

Aluminium wird immer wieder mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer in Verbindung gebracht. Allerdings gibt es keine eideutigen wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Aluminiumaufnahme über Lebensmittel gesundheitsschädlich ist.

Im Gegenteil: Bei japanischen Grüntee- und Matcha-Trinkern sind sowohl die Lebenserwartung als auch die geistige Gesundheit besonders hoch. In Japan sind die Menschen auffallend bis in hohe Alter gesund.

Mehrere Studien deuten sogar darauf hin, dass regelmäßiger Grüntee-Konsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und kognitive Funktionen im Alter unterstützen kann.

Die Ohsaki-Studie mit über 40.000 Teilnehmern zeigte, dass Vieltrinker von Grüntee eine höhere Lebenserwartung haben. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Matcha Tee das Demenzrisiko reduziert, indem er zellschützende Prozesse im Gehirn unterstützt.

Ein täglicher Matcha Latte ist also keineswegs gesundheitsschädlich. Während Aluminium aus Tee oft in den Medien diskutiert wird, zeigen jahrzehntelange Erfahrungen aus Japan, dass hoher Matcha-Konsum in der Regel keine negativen, sondern positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Gibt es Matcha ohne Aluminium?

Nein, Matcha ohne Aluminium gibt es nicht, denn Aluminium ist ein natürlicher Bestandteil des Bodens. Aluminium ist mit rund 8 % nach Sauerstoff (rund 46 %) und Silizium (rund 28 %) sogar das dritthäufigste Element der Erdkruste. Die Teepflanze (Camellia sinensis) nimmt Aluminium aus dem Boden auf und speichert es vor allem in den Blättern.

Gibt es Matcha mit weniger Aluminium?

Ja. Der Aluminium-Gehalt hängt stark von der Bodenbeschaffenheit ab. In stark verwitterten, sauren Böden (z. B. in tropischen Regionen) kann der Aluminium-Gehalt sehr hoch sein. In Böden mit hohem Siliziumanteil oder vulkanischem Ursprung ist die Konzentration von Aluminium geringer.

Ein Beispiel ist die japanische Präfektur Kagoshima, eine der innovativsten und gleichzeitig traditionellsten Teeanbauregionen Japans. Kagoshima liegt auf der Insel Kyushu, in einer Region mit vulkanischen Böden, die von Natur aus weniger Aluminium freisetzen als andere Anbaugebiete.

Wenn Du Wert auf einen hochwertigen Matcha mit möglichst wenig Aluminium legst, ist unser BARISTA oder CEREMONY aus Kagoshima eine ausgezeichnete Wahl. Unser Matcha stammt aus biologischem Anbau und wird regelmäßig auf Rückstände und Schadstoffe geprüft.

  • Anbauregion mit niedrigem Aluminium-Gehalt
  • traditioneller Matcha aus Japan
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Fazit: Sollte man sich um Aluminium in Matcha sorgen?

  • Für gesunde Menschen ist die Aluminiumaufnahme durch Matcha unbedenklich, da die Bioverfügbarkeit gering ist und der Körper das meiste Aluminium ausscheidet.
  • In Japan gibt es keine Hinweise auf negative gesundheitliche Effekte trotz hohem Teekonsum. Im Gegenteil, Japaner sind oft bis ins hohe Alter gesund.
  • Personen mit Nierenschwäche oder hoher Aluminiumexposition (z. B. durch Medikamente) sollten generell auf ihre Aluminiumaufnahme achten – nicht nur bei Tee.
  • Matcha aus Regionen wie Kagoshima kann eine gute Wahl sein, da dort die Böden von Natur aus weniger Aluminium enthalten.

Weitere potenzielle Schwermetalle und Schadstoffe in Matcha

Neben Aluminium gibt es einige andere Stoffe, die in Matcha relevant sein können:

  • Blei: Kann durch Umweltverschmutzung in den Tee gelangen, insbesondere in Tees aus stark belasteten Anbaugebieten.
  • Cadmium: Ein Schwermetall, das in einigen landwirtschaftlichen Böden vorkommen kann.
  • Pestizide: In konventionellem Matcha können Pestizidrückstände vorkommen – bei Bio-Matcha ist das Risiko deutlich geringer.
  • Fluorid: Die Teepflanze speichert auch Fluorid aus dem Boden, was in normalen Teemengen kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Wie bei allen Lebensmitteln ist es wichtig, auf Herkunft, Anbaumethode und vertrauenswürdige Produzenten zu achten – genau das tun wir bei Very Matcha.

Fazit: Genieße Deinen Matcha bewusst, achte auf hochwertige Quellen und lasse Dich nicht von Panikmache verunsichern. 🍵

Autor: Jochen Meyer, am // aktualisiert am 17. März 2025

Zum Autor

Autor: Jochen Meyer, Apotheker und Mitgründer von VERY MATCHA Jochen ist Apotheker und Mitgründer von VERY MATCHA. Er blickt gerne hinter die Kulissen von Qualität, Herstellungs­verfahren und Pharmakologie unserer Tees. Am liebsten trinkt Jochen Usucha, Gyokuro und Matcha Latte. Das Wortspiel mit dem Apo-tee-ker wollten wir uns an dieser Stelle eigentlich sparen ;-)

Hast Du einen Fehler gefunden, Fragen oder Anregungen? Jochen freut sich über Deine Nachricht: jochen@verymatcha.de

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