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Matcha Latte mit Pflanzenmilch: Welche ist die beste Wahl?

Jochen Meyer – Apotheker & Mitgründer von VERY MATCHA

Autor: Jochen Meyer, Apotheker & Mitgründer von VERY MATCHA

Rezept: Matcha Latte mit Hafermilch, Kokosmilch oder Mandelmilch.

Wir haben für Dich vier Pflanzenmilch-Varianten für die Zubereitung von Matcha Latte als Alternative zu Kuh-Milch getestet: Hafermilch, Sojamilch, Kokosmilch und Mandelmilch. Das Ergebnis ist eindeutiger als erwartet. Die gute Nachricht: Alle vier funktionieren, aber der Unterschied ist deutlich spürbar.

Welcher Matcha für Matcha Latte?

Aus unserer Erfahrung ist Qualität des verwendeten Matcha Pulvers bei Matcha Latte besonders wichtig. Der Grund: Milch wirkt für gute wie für schlechte Aromen als Geschmacksverstärker. Wie bei jedem Rezept entscheidet die Qualität der Zutaten über das Ergebnis.

Auch viele Cafés verwenden aus Kostengründen leider billiges Grünteepulver statt echtes japanisches Matcha Pulver für die Zubereitung. Um die schlechte Qualität zu kaschieren wird dann mit viel Zucker üder Süßungsmitteln nachgeholfen oder der bittere oder fischige Noten mit anderen Aromen überlagert. Daher unser Tipp: Verwende hochwertiges Matchapulver. Bei Very Matcha findest Du das passende Matcha-Pulver in Barista Qualität für Deinen perfekten Matcha Latte.

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Übersicht: Die besten Kuhmilch-Alternativen für Matcha Latte

Die Auswahl der richtigen Milch-Alternative ist entscheidend für den Geschmack und die Konsistenz eines Matcha Latte. Je nach Vorlieben und Zubereitungsmethode kann die Wahl der Hafer-, Soja-, Kokos- oder Mandelmilch den Matcha-Geschmack unterstützen oder sogar verstärken. Sojamilch ist geschmacklich eher neutral, hat aber einen hohen Eiweißgehalt und schäumt ähnlich gut wie Kuhmilch, besonders in Barista-Versionen.

Milch-Alternative Geschmack Besonderheiten
Hafermilch Cremig, leicht süß Ideal zum Aufschäumen, laktosefrei und pflanzlich
Sojamilch Neutral, leicht nussig Sehr gute Aufschäumfähigkeit, eiweißreich, stabiler Schaum
Kokosmilch Exotisch, intensiv nach Kokos Cremige Konsistenz, verleiht dem Matcha Latte eine tropische Note
Mandelmilch Nussig, dezent süß Kalorienarm, leicht aufzuschäumen, passt gut zu Matcha

Hier sind einige wichtige Aspekte, auf die du bei der Auswahl achten solltest.

  • Zuckergehalt: Viele pflanzliche Milchsorten enthalten zugesetzten Zucker, um den Geschmack zu verbessern. Für einen reinen und authentischen Matcha-Geschmack raten wir Dir, ungesüßte Varianten zu wählen, da zu viel Zucker den subtilen Geschmack von Matcha überdecken kann. Hafermilch bringt oft eine natürliche Süße mit, die besonders gut mit Matcha harmoniert und ohne Zusatzstoffe eine sanfte Süße bietet.
  • Barista-Varianten: Barista-Versionen pflanzlicher Milch haben oft einen höheren Fett- oder Eiweißgehalt, was ihnen eine cremigere Konsistenz und bessere Aufschäumfähigkeit verleiht. Sie enthalten häufig spezielle Emulgatoren und Stabilisatoren (wie Sonnenblumenlecithin oder Kalziumcarbonat), die die Milch stabilisieren und einen dichten, gleichmäßigen Schaum ermöglichen. Diese Barista-Varianten erzeugen besonders stabilen Milchschaum, was den Matcha Latte vollmundiger und cremiger macht.
  • Zutatenliste und Qualität: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Achte darauf, dass die Milchalternative möglichst ohne unnötige Zusätze wie Palmöl, künstliche Aromen oder Farbstoffe auskommt. Bio-Qualität ist ebenfalls ein Pluspunkt, da Bio-Milchalternativen oft frei von Pestiziden und anderen Chemikalien sind.
  • Geschmack und Konsistenz: Die verschiedene Milch-Varianten bringen jeweils ihre eigene Geschmacksnuancen mit. Hafermilch hat eine natürliche Süße, Mandelmilch leicht nussig, und Kokosmilch hat einen exotischen Geschmack. Die Wahl hängt vom persönlichen Geschmack ab und davon, wie stark die Alternative den Matcha-Geschmack unterstützen oder ergänzen soll.

Kokosmilch: Gut aber speziell

Kokosmilch bringt ein deutliches tropisches Aroma mit, das nicht jedermanns Sache ist. Kokosmilch aus der Dose ist zu fett und überwältigt den Matcha. Nur Barista-Kokosmilch funktioniert hier. Besonders für kalten Matcha Latte im Sommer ist sie eine Empfehlung wert: Die Süße kommt kalt stärker zur Geltung und das Kokos-Matcha-Duo schmeckt frischer als warm.

Eine völlig andere Kategorie ist der Coconut Matcha Cloud: Hier kommt Kokoswasser statt Kokosmilch als Basis zum Einsatz, der Schaum entsteht aus aufgeschlagener Hafer-Cuisine. Das Ergebnis ist leichter, frischer und eher ein Sommerdrink als ein Latte. Das ist kein Matcha Latte im klassischen Sinne, sondern ein eigenes Rezept.

Mandelmilch: Leicht, nussig

Mandelmilch ist die kalorienärmste Option und bringt einen dezenten Nussgeschmack mit, der gut zu Matcha passt. Die Schaumbildung ist schwächer als bei Hafer oder Soja. Wer keinen festen Schaum braucht und eine leichtere Basis bevorzugt, findet in Mandelmilch eine gute Alternative. Auch hier gilt: ungesüßt kaufen.

Sojamilch: Die zuverlässigste Schaumbildung

Sojamilch schäumt von allen Pflanzenmilch-Varianten am stabilsten, ähnlich wie Kuhmilch. Ihr Eigengeschmack ist neutral bis leicht nussig und stört das Matcha-Aroma kaum. Wer auf eine feste Schaumkrone Wert legt oder Barista-Latte Art machen möchte, ist mit Sojamilch bestens bedient.

Hafermilch: Unser Favorit

Hafermilch ist für die meisten Matcha Lattes die beste Wahl. Sie bringt eine natürliche Süße mit, die den Umami-Geschmack von Matcha ergänzt, ohne ihn zu überdecken. Barista-Hafermilch schäumt cremig und stabil. Ungesüßte Varianten empfehlen sich, weil Hafermilch von Natur aus süßlich genug ist.

Warum wir Hafermilch empfehlen

  • Laktosefrei und vegan: Hafermilch ist pflanzlich und hat die beste CO2-Bilanz.
  • Cremige Textur: Perfekt für Matcha Latte durch ihre schaumige, cremige Konsistenz.
  • Natürliche Süße: Passt ideal zum erdigen, süßlichen Umami-Geschmack von Matcha und erfordert oft keinen zusätzlichen Zucker.

Zutaten (für eine Portion)

  • 1 TL echt japanisches Bio Matcha Pulver
  • 80 ml heißes Wasser (ca. 80°C)
  • 200 ml Hafermilch (alternativ Kokos- oder Mandelmilch)
  • Optional: Agavendicksaft oder Ahornsirup zum Süßen

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Der BARISTA eignet sich mit seinem wundervoll kräftigen Aroma pur, als Usucha und ist die perfekte Wahl für lecker, cremigen Matcha Latte.

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Zubereitungsschritte

1. Matcha vorbereiten

Gib einen Teelöffel Matcha Pulver in eine kleine Schale (Matcha-Schale oder eine kleine Tasse). Erhitze das Wasser auf etwa 80°C, um den feinen Geschmack von Matcha nicht zu überdecken. Füge etwa 80 ml heißes Wasser zum Pulver hinzu.

2. Matcha-Pulver aufschäumen

Vermische das Matcha Pulver mit einem speziellen Bambusbesen, dem Chasen, oder einem kleinen Schneebesen, bis der Matcha schaumig und klumpenfrei ist. Achte darauf, dass keine Klümpchen zurückbleiben, damit du eine feine, cremige Textur erhältst.

3. Pflanzenmilch aufschäumen

Erhitze 200 ml deiner gewählten Pflanzenmilch auf ca. 55–65°C und schäume sie mit einem elektrischen Milchaufschäumer auf. Für stabilen Schaum empfehlen wir Barista-Varianten, da sie sich deutlich besser aufschäumen lassen als Standard-Versionen.

4. Matcha und Pflanzenmilch vermischen

Gib den aufgeschäumten Matcha in ein Glas und füge die aufgeschäumte Pflanzenmilch hinzu. Optional kannst du den Latte mit einem Schuss Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen.

Tipps für den perfekten Matcha Latte mit Pflanzenmilch

  • Temperatur: Das Wasser für den Matcha sollte etwa 80°C betragen. Zu heißes Wasser kann den Geschmack des grünen Tees beeinträchtigen.
  • Bio Matcha-Pulver verwenden: So erhältst du den feinsten Geschmack und höchste Qualität.
  • Aufschäumen ohne Klumpen: Achte darauf, dass Matcha Pulver zu sieben und gut zu verrühren, um Klumpen zu vermeiden.
  • Süßungsmittel: Falls du eine zusätzliche Süße wünschst, eignen sich Agavendicksaft oder Ahornsirup hervorragend. Auch Kokosblütenzucker passt gut zum Matcha.

Nährwerte (ca. pro Portion)

Zutat Menge Kalorien Bemerkung
Bio Matcha Pulver 1 TL 3 kcal enthält Koffein und wertvolle Antioxidantien
Hafermilch 200 ml 80 kcal cremige Textur, pflanzlich und laktosefrei
Agavendicksaft 1 TL 21 kcal optional, für natürliche Süße

Ein Matcha Latte mit Hafermilch bietet eine feine Balance zwischen dem herb süßlichen Geschmack von Matcha und der cremigen Textur von aufgeschäumter Hafermilch. Perfekt für alle, die ein leicht süßes, vegan-freundliches Getränk suchen, das dazu noch eine schöne Dosis Koffein enthält. Die ideale Alternative zu einem Latte Macchiato!

Häufige Fragen

Welche Milch eignet sich am besten für Matcha Latte?

Barista-Hafermilch ist die beste Wahl für Matcha Latte. Sie schäumt stabil, hat eine natürliche Süße die den Umami-Geschmack von Matcha ergänzt, und überdeckt das Matcha-Aroma nicht. Für kräftige Matcha-Sorten wie einen Barista Blend empfehlen wir Barista-Hafermilch ohne Zuckerzusatz.

Kann man Matcha Latte mit Kokosmilch machen?

Ja, mit Barista-Kokosmilch funktioniert das gut. Kokosmilch aus der Dose ist dagegen zu fettreich und überdeckt den Matcha-Geschmack. Besonders für kalten Matcha Latte ist Kokosmilch eine gute Wahl, da ihre Süße kalt stärker zur Geltung kommt.

Welche Pflanzenmilch schäumt am besten für Matcha?

Sojamilch in der Barista-Variante schäumt am stabilsten, ähnlich wie Kuhmilch. Hafermilch produziert einen cremigeren, leichteren Schaum. Mandelmilch und Kokosmilch sind schwerer aufzuschäumen und weniger für klassischen Schaum geeignet.

Ist Pflanzenmilch besser als Kuhmilch für Matcha Latte?

Das kommt auf die Priorität an. Kuhmilch schäumt sehr gut und hat einen neutralen Geschmack. Barista-Hafermilch ist geschmacklich die beste Ergänzung zu Matcha, weil ihre natürliche Süße das Umami-Aroma unterstützt. Sojamilch ist die direkteste Alternative zu Kuhmilch vom Schaum her.